Mittwoch, September 09, 2009

~17.000





neeeee, ganz soooo alt bin ich noch nicht... :-))))


~ 17.000 km

.... sind manchmal endlos weit weg .....und manchmal keine Entfernung:
Und manche Anrufe frühmorgens das schönste Geschenk für einen Geburtstag.

DbmS hat nun den 1. Monat seines Jahres down under schon hinter sich - kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht, bei der man ja vorher immer denkt, die wird einem doch recht lang werden. Ich wurde inzwischen ja von manchen der aufmerksamen Buddies hier und in anderen Foren und in mails schon gefragt seit seinem Abflug, ob alles klappt bei ihm und ob es ihm dort gut geht. Ja, läuft dort alles bunt, aber rund für ihn.

Und (auch das beschäftigt manche – nicht nur – Mütterherzen) auch mir geht es trotz bissl Fernweh nach dbmS gut während seiner Australienzeit. Ich gönne ihm und freue mich für ihn, dass er das macht (hätte ich auch an seiner Stelle) und picke - wie nützlich google und google maps doch manchmal sein können - auf meiner Landkarte die grösseren und kleineren Orte auf der australischen Karte seine Route mit Fähnchen fest, finde interessant, was ich über diese erfahre und zu sehen bekomme.

Von denen einen ist Internet und mails hin und her besser, von den anderen weniger gut möglich.

Klar macht man sich dann zwischendurch mal mehr mal weniger Gedanken oder auch mal leichte Sorgen. Dat is dat Mütter-Gen, machen wir uns nix vor! Und das surrt ein wenig rotierend, wenn es in Mails liest "also ich bin jetzt in mullumbumwha(glaub ich)" - vor allem bei dem Zusatz*grins*

Aber um wieviel leichter ist es heute immerhin, wenn der eigene Nachwuchs solche Auslandserfahrungen macht, um manches leichter und beruhigter zu wissen, dass das schon alles gut läuft, als - wie noch vor rund 20 Jahren – statt auf Mails auf Post warten zu müssen? Selbst wenn man nicht täglich Mails wechselt. Oder nicht täglich geskypet wird.


Zugegeben - mancher könnte da in eine Versuchung und Erwartungshaltung geraten, weil ja eben der Mensch inzwischen so sehr daran gewöhnt (verwöhnt?) ist, dass Internet so schnell, so nah und so scheinbar jederzeit erreichbar ist. So manche Eltern erhoffen, erwarten da vielleicht auch all-täglichen Kontakt und Messages von ihren weltenbummelnden flügge werdenden Kids. So als einfach nur räumlich aber sonst nicht längere Nabelschnur-Leine.

Attänschn, mes copains unter den abnabel-reifen Eltern ! Lasst Euch nicht vom Internet in solche Illusionen und Versuchungen führen, doch weiterhin noch an der Nabelschnur rumzuzubbeln, um sie noch ein bissl stramm- und ranzuziehen. Auch wenn's schwer fällt – abnabel-reif ist nicht nur Kids-Alter-bezogen gemeint. Da steckt auch das Wort „reif“ und die Notwendigkeit daran zu reifen drin. Für Kids UND ihre Eltern. ;-)))

Und fühlen Sie sich getröstet, wenn’s dabei in der Herzgegend zieht: Aus der Nummer kommen Mütter (Eltern) eh von Anfang an immer nur bestenfalls teilweise und nur schwer raus. Das denke ich mir auch schmunzelnd, wenn ich in manchen der Blogs gerade dieser Tage so stille mitlesen, wie Bloggerinnen den ersten KiGa-Tag und Schultag und das Loslassen erleben. Wie mit Wehen-Schmerzen klingt das bei einigen ;-)))

Sorry, aber da mussten und müssen wir eben immer wieder durch .... dat is dat Leben ...

Bis sie flügge werden, versucht man die Kids zu erziehen, wenn sie flügge werden, müssen wir uns selbst wieder ein bissl mehr erziehen. Vor lauter Kindererziehung scheinen manche das in der Zeit dazwischen ein bisserl zu sehr zu vergessen, auch an sich selbst weiter zu arbeiten..... scheint mir, wenn ich manches im Bloggerdörfchen so mitlese... aber das liegt vielleicht in der Natur der Sache: schliesslich hat man dann alle Hände und Blicke damit zu tun, darauf zu achten, dass wir das Beste für den Nachwuchs tun und richten und dafür sorgen.


Wird er dann flügge, ist die Entwöhnungsphase für die seit der Pubertät „irgendwie schwierig gewordenen Eltern“ vielleicht auch nicht die schlechteste Gelegenheit, nun auch mal nicht nur in den Mädchen-, Jungs- oder Kidszimmer, sondern an uns selbst mit ein paar "Renovierungsarbeiten" zu beginnen. (Und wenn ich auf das folgende Bild gugge, passt das mit dem renovierungsbedürftig durchaus auch da *gg*.)






Muss ich wirklich....?


Schon vor dem Abflug dbmS hat man sich da manche Gedanken gemacht und die eigene "Route d'Alsace" hat da noch viele gute Gelegenheiten eröffnet. Dazu dann mehr dort, bzw in den kommenden Blogposts zur Reise hier.


Geburtstage sind da - bekanntlich - auch immer beliebte Zeitpunkte für gute Vorsätze, Pläne, Vorhaben, auch ein bissl Rückschau, so zwecks Analyse und bessere Planung und neue Pläne. Stelle ich an mir selbst so fest. Und entdecke da viel Potential an kreativen Möglichkeiten. Nicht nur bei den Foodies. Da hatte ich – durchaus – ein wenig gegrübelt, wer nun die Models wegschnabulieren soll, die bisher aus den Sedcards „Backen“ und „Kochen“ , „Dolci“ , „Uut min Backstuuv“ usw den Weg von „Idee“ im Arbeitszimmer über „Cucina“ und „vor Kamera“ auf den Teller des besten meiner Söhne fanden. Eines schaffen skype und Mails nach wie vor nicht - Foodies durch die line nach down under zu schieben.


Und nach wie vor soll ja der Grundsatz beibehalten bleiben.:Hier wird nix fotografiert, was nicht auch anschliessend verspeist wird – Food nur für Fotos zu produzieren, gibt es auch weiterhin nicht mit und bei mir. Das Australienjahr wird also zur Herausforderung, andere, neue und für den verkleinerten Haushalt Rezepte zu creieren.


Davon gibt es hier daher auch in den kommenden Wochen einiges zu sehen. In Sachen "Food & Foto", natürlich. Da kann ich auch die Buddies und Hereinblinzlern beruhigen, die während der Alsace-Tour, während der vermehrt Reise- als Foodfotos erschienen, schon reihenweise in Mails nachfragten, ob ich sie nun auf Diät setzen wolle. ;-)))) Wie könnte ich !? Euere Genussfreude ist meine Inspiration ;-)


Daher:
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GANZ HERZLICHEN DANK auch hier an meine lieben Buddies und Hereinblinzler für die vielen netten und herzlichen Glückwünsche, die schon heute morgens mit Mails, SNs und und und hier eingingen. Ich freu' mich bannig !!!!!


Und ebenso ganz lieben Dank für alle unter'm Jahr stets eingehenden insprierenden, erheiternden, schmunzel-zaubernden und auch kritischen Kommentare und Gespräche, die ich zwischen den Geburtstagen und den Geburtstagsguglupferls und -Kuchen hier schon mit Ihnen und Euch teilte.


Dazu gehören - das darf nicht übersehen werden - auch die Hersteller und Händler vieler leckerer Zutaten und Accesoires für Küche und Food, ohne die man ja bei der Foodfotografie weder bei Rezepten und Aromen oder der Fotografie derselben kreativ sein kann und bei denen ich immer wieder gern schnuppern und shoppen gehe. Auch diesen, vor allem denen, die sich um eine Lebensmittelherstellung verdient machen, die sich gesunder Nahrung und Ernährung verschreibt, finde ich, gehört mal ein herzliches Dankeschön.


Ich hab heute auch mal, weil fast zeitgleich mit dem Geburtstag auch wieder ein Geburtstag meiner FC-Zeit ansteht, zurückgeblättert in der FC, die neben der fotografischen Entwicklung der Bilder auch die kulinarische begleitete.

Guglhupf ist nicht nur ein sehr traditionelles Element in meiner Backstube, er gehört einfach IMMER zu Geburtstagen bei mir und dbmS. Andere Kuchen können, Guglhupf aber muss dann sein. So tauchte er auch nicht nur unter’m Jahr in verschiedenen Rezepten auch in FC und Agenturen immer wieder auf. Sondern auch zu den Geburtstagen.







Dass aber aus den Foodfotos im Besonderen und der Fotografie als solcher, mal eine weitere berufliche Aktivität werden sollte, hätte ich bei den ersten Fotoarbeiten dort nie vermutet. Und die "Qualität" meiner Bilder hätte mir damals - finde ich noch heute - auch recht gegeben, an derlei nicht einmal zu denken. Erstaunlicherweise (denke ich nach wie vor), sahen Agenturen und manche Fotofreunde da offenbar mehr an Potential. (Danke !!) . Ihnen und den ungezählten konstruktiven Fotofreunden ist neben meiner eigenen Bereitschaft, an den eigenen Arbeiten und Fähigkeiten immer brav weiter zu lernen und zu arbeiten, zuzuschreiben, dass auch die Bilder und deren Qualität sich entwickelte.


Die Zahl meiner Bilder, die inzwischen weltweit in rund 100 Agenturen weltweit für Nutzungsrechte angeboten werden, hat längst die Marke von 10.000 überschritten. Und – daran seid Ihr Buddies und Schmankerlliebhaber (mit)schuld – denn ein wirklich grosser Anteil darunter sind die Foodbilder. In manchen Regionen würde man das ganz einfach erklären: „Gefreeten wird immer“.

Ich sage: Mit Speck fängt man Mäuse. Das galt nicht nur für so manches der Bildrezepte, die viele haben wollten zu den Bildern (aus denen dann der Blog entstand, um nicht immer einzeln Rezepte schreiben und mailen zu müssen, was einfach zeitlich schwierig wurde). Manche Speckbilder fingen und fangen auch als Best-Seller bis heute Mäuse. In Magazinen, online, als Werbeprints. Für Lebensmittelketten und Kaufhäuser und an vielen anderen Stellen. Wie dieses hier.


Aber auch dort gilt: Die einfachsten Gerichte sind nur dann die besten, wenn man sie mit Sorgfalt (Liebe?) zubereitet und serviert. Als Augen- UND Gaumenschmankerl. daran gilt es weiter zu tüfteln. ICH bin ja nie mit dem letzten Bild zufrieden. Mich reizt immer dann schon die Idee, die ich für das nächste habe und wie ich es noch interessanter und verlockender werden lassen kann. Derzeit wird hier ein bisserl mit der Technik nicht nur beim Licht experimentiert. Und mit mehr als damit.


Kritische Anregungen werden auch dann gern gehört und willkommen aufgenommen.


Einer der Geburtstagsguglhupfs hat es als Model sogar auf die Gutschein-Geschenkkarte eines Medien-Discounters geschafft.
Und macht auf diese Weise hoffentlich von Hand zu Hand gereicht auch manchen Nicht-FClern und Nichtfotografen als Geschenk viel Spass ( Und letzteres ist ein Gedanke, der mir sehr gefällt, weil Fotografie ja dann besonders schön wird, wenn andere die Freude daran, an den Ideen und Assoziationen dahinter teilen).







In wachsenden Ringen



Und so entwickelt sich auch bei den Food- und anderen Fotos eigentlich alles wie in den wachsenden Ringen dieser Geburtstags-Torte…und eben auch weiter.


Dazu gehören auch anderen thematische Fotoserien in den kommenden Wochen ausserhalb der Food-Sedcard. Buchcovers zB, die nicht zum ersten Mal mit Motiven aus meinen Arbeiten entstehen. Freut mich immer wieder, wenn ich sie dann im Buchhandel zufällig wieder in einem der Regale entdecke, während ich meinen dortigen kulinarischen, kriminellen und anderen Lesegelüsten nachpirsche und mir dann eines meiner Fotomotive auf einem Cover ins Blickfeld flattert.
Demnächst wird das buchstäblich mit einem meiner Falterbilder wieder als Buchcover der Fall sein. Ich bin schon gespannt auf die Veröffentlichung des Buches, das ganz und gar nichts mit Food, sondern mit dem Gesundheitswesen (
Gender, Hospiz- und Palliative Care ) zu tun haben wird und auf die Lektüre der dann publizierten Fassung.







12


Und gespannt bin ich – wie jeder andere ja auch – somit wieder auf 12. Die nächsten 12. Und jedes neue Kalenderblatt in dieser Runde von 12 Monaten.







Bärige Tage



Auf Bärige Tage.

Natürlich in netter Runde

in netter Blog- und FC-Runde

und auch mit den schmankerl-g’lüstigen Buddies und Freunden.
Und mit so manchen - sie wissen schon, wer gemeint ist ;-)))) - verbindet mehr als nur fotografische Freundschaft.
*D*A*N*K*E*
Auf Euch !
*Santé !!!*





Viel Spass !



*



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