Sonntag, Juli 26, 2009

Kürbis, Fenchel und Lizchens Samstags-UM-Frage: Bonuskarten



Sommerleichtes mit Kürbis und Fenchel


Lazy Sunday. Heute herrscht hier dösige Sonntagsruhe. Es ist traumhaft schönes Wetter und durch die 4 weit geöffneten Balkontüren, die zur Dachgartenlaube führen, weht nur ein sachter Windhauch, ein leises Lüfterl, wie man so schön sagt. Zu warm, um lange zu kochen oder gar zu backen. Dann doch lieber noch eine Runde mit dem Rad raus zu den Seen und nachher ein wenig Manuskriptarbeit. Und dazwischen was Leckerleichtes.

DbmS macht auch einen gemütlichen Sonntag und so haben wir uns zu einem unkomplizierten und leckeren Gericht entschieden, für 2 Personen reichen dabei 1-2 kleine bis mittlere Hühnerbrustfilets von insgesamt ca 350-400 g, dazu der Kürbis, 4-5 mittlere Kartoffeln, 3 Tomaten, 1 rote oder gelbe Paprika, ein paar Knoblauchzehen, 4-5 hauchfein längs von der Fenchelknolle geschnittene Scheiben Fenchel und ein paar Orangenfilets:

Und so wurde der erste der Kürbisse, der mir gestern in meinem Lieblingsladen auf Augenhöhe entgegenlachte, so ein kleiner Biohokaido mit ca 900- 1000g geschlachtet und geteilt, von dem Gekrose und den Kernen befreit und dann in ca 4-5 mm breite Scheiben geschnitten.
Die eine Hälfte des Kürbis wurde in wenig Wasser mit Curry, Prise Salz und Pfeffer gegart und mit dem Zauberstab (Pürierstab) dann zu Püree verarbeitet. Die andere Hälfte mit Curry (meine eigene Mischung frisch aus der Mühle), Cayenne, Paprika (scharfer), Salz und Pfeffer, ein wenig Öl und mit Kartoffelscheiben und Knoblauchzehen auf dem Blech bei 200-250° - untere oder mittlere Schiene - im Ofen knusprig gebraten.
Wie scharf Sie das haben mögen und vielleicht auch mit einer oder zwei Chilischoten auf feurige Touren bringen, liegt natürlich bei Ihnen, Wenn Kinder mitessen, sollte man aber besser keine Chili mit auf das Blech legen.
Dieses Rezept mit den gebackenen knusprigen Kürbis- und Kartoffelscheiben eignet sich - wie in einem früheren post gezeigt - auch gut für Salate und natürlich auch für eine vegetarische Variante, bei der man Ziegen-, Schafs- oder anderen Frisch- oder Weichkäse in Stücken dazugibt.

Geflügelbrüstchen säubern, in beschichteter Pfanne mit 1-2 Tl Pflanzenöl erhitzen und bei mittlerer Hitze anbraten, dann wenden und nach dem Anbraten bei ca 80-100 ° im Ofen zart rosé garen. Nach dem Garen noch etwas ruhen lassen und dann in Scheiben schneiden und anrichten :

Die Hälfte des Kürbispürees beseite stellen, das gibt für den Montag bereits die Suppe.
Es eignet sich auch als basic - mit Ricotta und anderen Zutaten - für die Füllung von hausgemachten Ravioli.

Die andere Hälfte des Kürbispürees als Spiegel auf dem Teller in einem Ring der quer durchgeschnittenen Paprika füllen, darauf die Ofenkartoffeln und Ofenkürbis anrichten, mit Tomatenvierteln und frischem gewürfeltem Paprika, darauf das in Scheiben geschnittene Geflügelbrustfilets, das jetzt leicht mit Salz und Pfeffer, beides frisch aus der Mühle, gewürzt wird. Ausserdem mag ich Fenchel auch gern als Gemüse und haben ein paar längs hauchfein von einer Fenchelknolle geschnittene Scheiben in der Pfanne mit angebraten und leicht gesalzen mit ein paar Orangenfilets mit angerichtet. Das Gericht nach Wunsch und Geschmack mit frisch gehacktem Thymian oder Zitronenthymian garnieren.

Ab heute gibt es auch wieder eine neue Samstags-UM-Frage.

Interessant fand ich, dass die letzte Samstags-UM-frage doch eine recht klare Vorliebe für frische Hefe trotz Trockenhefe und nach wie vor als gern alternativ und abwechselnd genutztes Frischprodukt gezeigt hat. Die Antworten verteilten sich :

Nur mit frischer Hefe 37%

Nur mit Trockenbackhefe 13%

Nur mit Hefe Garant 0 %

Abwechselnd 34%

Hefeteig kann ich nicht 3%

Hefeteig mag ich nicht 10%

Was bitte ist Hefe? 3%


Seit ein paar Wochen beschäftigt mich das Thema Bonuspunkte . Gemeint sind die Karten von Firmen und Unternehmen wie payback, deutschlandcard und und und, bei denen jeder Einkauf bei Vorlage mit der Karte und deren Einlesen mit Bonuspunkten "belohnt" wird, deren Zahl je nach Partner mal mit 1 EURO = 1 Punkt oder 2 Euro = 1 Punkt etc bewertet wird. Nach Erreichen einer bestimmten Punktzahl kann diese mit oder ohne Aufpreis gegen Prämien eingelöst werden.

Die Meinungen dazu sind geteilt. Ich selbst gestehe, rund 2-3 Jahre nach deren Einführung keine Karten angenommen zu haben, weil mich hauptsächlich die immer mehr umgreifende Datenerfassung störte und ich damit rechnete, dann laufend Werbepost zu erhalten. Ich machte mir einen Spass daraus, auf die damals eher nervige Frage bei jeder Kasse, ob ich eine payback-karte besässe nettgrinsend und freundlich zu kontern "Nein, ich bin eine der wenigen noch frei laufenden Kundinnen".
Ich habe veressen, wann und warum ich dann doch der Karte anheimgefallen bin. Irgendwann fing ich jedenfalls doch mit payback an, vergass aber oft, sie vorzulegen. Mittlerweile nicht mehr, denn mit ein wenig Geschick beim Einkauf und bei Nutzung von Sonderpunkten lässt sich
  1. spürbar im Haushaltsbudget bei laufenden ohnehin anfallenden Kosten einsparen und
  2. zudem einiges anschaffen.
Obgleich ich nach wie vor nur insgesamt 3 Bonuskarten führe. Wie man selbst damit sinnvoll für's Budget Punkte sammeln und sparen kann?

Einige Tips, wie man um den eigenen Arbeitsplatz nicht zu verlieren KEINESFALLS Punkte mit Bonuskarten sammeln darf und wie man es besser macht, verrate ich, wenn Sie alle netterweise abstimmen - nach Ablauf der Abstimmung, versprooken.

Ich würde ich mich freuen, wenn Sie sich an meiner kleinen Umfrage rechts im Menü beteiligen würden.
Mehrere Antworten sind möglich. Und wie immer natürlich: Keine Sorge, die Umfrage speichert keine Ihrer Daten und ist nur aus meinem persönlichen Interesse und nicht von irgendeinem Umfragepanel initiiert.

Herzlich gern sind Sie aber eingeladen, Kommentare zu den Antworten in der Umfrage oder dort nicht vorgesehen Antworten zu posten. Vielen Dank und viel Spass.

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