Donnerstag, Juli 23, 2009

Retten macht Schule





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Wissen Sie, seit wann es kostenlosen Notfruf gibt?
Seit wann es eine bundeseinheitlich geltende Notrufnummer gibt?
Seit wann Sie keine Münzen mehr brauchten, um die Notrufnummer wählen und lebensrettende Hilfe rufen zu können?
Heute ist das so selbstverständlich, wie Mobiles.

So selbstverständlich war das nicht.Weder Notrufsäulen, noch kostenlose und münzfreie Notrufmöglichkeiten.Es kostete viel Engagement und dauerte, bis sie Nachahmer fanden. Bis sie Schule machten.

Entstanden ist es aus einem schrecklichem Ereignis für eine Familie, in der die lebensrettende Hilfe zu spät kam. Die Geschichte dazu kann man hier bei der Björn-Steiger-Stiftung nachlesen.

Um Leben zu retten braucht es manchmal Helden. Viele Rettungseinsätze sind risikoreich. Aber viel öfter braucht es dazu nicht einmal Helden, nicht einmal Prominente, um Leben zu retten.

Voraussetzungen dafür zu schaffen, damit jeder einzelne und so früh, wie möglichund sinnvoll im Fall der Fälle weiss, was zu tun ist und - ebenso wichtig - auch keine Angst hat, es auch zu tun.

Oft genug scheint es aber, als würden "nur" aussergewöhnliche Rettungsleistungen oder prominente Fürsprecher - Paten - andere Menschen dafür sensibilisieren, den ersten Schritt zu tun, ebenfalls dazu beizutragen, Menschen und Leben zu retten. Die von ihnen ausgehende Initiative auch hier kann aber von jedem einzelnen aufgenommen, gefördert und weiter getragen werden.

Retten kann Schule machen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Und das ist auch das Motto und das Mittel für das gleichnamige Projekt der Björn-Steiger-Stiftung.

Was also ist der Gedanke des Projektes, das am 12.11.2009 in Berlin starten will?

  1. Alle fünf Minuten stirbt ein Mensch in Deutschland am plötzlichen Herztod. Damit ist dies die häufigste Todesursache in der westlichen Welt.

  2. Gefährdet ist jeder - Männer und Frauen jeden Alters, Jugendliche und Leistungssportler.

  3. Geholfen werden kann nur, wenn direkt vor Ort in den ersten fünf Minuten Erste-Hilfe geleistet wird.

  4. Nur wenige beherrschen die Erste-Hilfe und trauen sich zu, diese im Notfall auch zu leisten. Trauen Sie sich das zu? Auch wenn Sie in Panik sind? Wissen Sie, was Sie tun müssen?

  5. Kinder sind lernfähiger als Erwachsene und behalten das Gelernte länger.

  6. Kinder ab dem ca. 12. Lebensjahr sind in der Lage einen erwachsenen Menschen mühelos wiederzubeleben. Morgen vielleicht sogar einen eigenen Elternteil oder einen anderen Angehörigen oder irgendwann ein eigenes Kind. Oder jemanden, der dann das Glück hat, dass 5 Minuten nicht zu lang werden. Sondern ausreichen. Wenn man weiss, wie man sie nutzen kann. Und es sich zutraut. weil man es nicht zum ersten Mal macht. Weil man es gelernt hat von Kindesbeinen an. Wie ein Kinderspiel. Ein Kinderspiel, das im Ernstfall Leben retten kann.
Die Idee und das Projekt:

  1. Ein bundesweiter Erste-Hilfe Schulungstag in allen 7. Klassen.

  2. Der erste Erste-Hilfe Tag findet am 12. November 2009 statt.

  3. Umfassende und professionelle Schulung an Übungspuppen.

  4. Eine Million Puppen à 15 Euro werden dafür benötigt.

  5. Mit 15 Euro an die Björn-Steiger-Stiftung (Infos zur Zahlung und Bankverbindung hier) kann ein Schüler zum zukünftigen Lebensretter ausgebildet
    werden.

  6. Jede Spende hilft.
Und jeder, der sich mit einer Spende und / oder einem Aufruf zur Spende daran beteiligt.

Jede Spende hat Gewicht,

jede Stimme, die dazu aufruft, ein Gesicht.


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Nicht nur einen Überweisungsträger. Stehen Sie dazu. Zeigen Sie Profil.

Geben Sie Ihrer Stimme ein Gesicht.

Mit jeder Spende, in Ihrem Blog, auf Ihrer Website, tweet about usw.

Füllen Sie es mit Ihrem Gesicht und warum Sie Pate sind.

Und lassen Sie Kinder einfach für's Leben lernen.


Und Leben retten Schule machen.



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