Freitag, Juli 31, 2009

Pinienkerne - leckere Variante für hausgebackenes Brot

Wie gelegentlich schon hier berichtet, backen wir gerne auch mal zwischendrin selbst Brot. Ohne Brotautomat, sowas gibt es hier nicht in meiner Cucina. Sondern einfach im Backofen.
Das geht kinderleicht und auch recht schnell, wenn man so ein helles Brot backt. Heute war mir mal danach, Pinienkerne mit im Brot zu backen. Probieren Sie es ruhig mal, das schmeckt sehr lecker, man kann natürlich stattdessen auch mal Mandelstifte verwenden.



Die Zutatenliste:
1 Packung Dr. Oetker Hefe Garant
375 g Mehl
200 ml Milch
je 1 TL Salz und Zucker
50 g Pininenkerne


Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Zugabe von fett goldbraun rösten, auf einem Teller abkühlen lassen.
Mehl mit Hefe, Salz und Zucker vermischen und mit der Milch zu einem glatten Teig verarbeiten. Die Milch muss bei der Verwendung dieser Hefe nicht angewärmt werden, Zimmertemperatur ist aber empfehlenswert.
Kastenform für Sandkuchen ausbuttern.
Teig auf leicht bemehlter Arbeitsplatte durchkneten, zu einem Rechteck ausrollen, mit den Pininekernen bestreuen, aufrollen und zu einem Strang formen und in die Kastenform geben. Unter einem sauberen Leinen ca 15-20 Minuten gehen lassen, inzwischen den Backofen auf 200° vorheizen. Das Brot mit einem scharfen Küchenmesser schräg 3-4 einritzen und in den Ofen geben (1.oder 2. Schiene von unten), ca 25 Minuten goldbraun backen. Aus dem Ofen nehmen, 5 Minuten in der Form ruhen lassen, dann aus der Form nehmen und auf Kuchenrost abkühlen lassen.

Es wird wunderbar locker. Wer keine Pinienkerne mag, lässt sie weg oder ersetzt sie durch gebräunte Mandelsplitter, gehackte Walnusskerne oder auch 1-2 Tl getrocknete Kräuter, wie zB Thymian oder Rosmarin.



Am liebsten mag ich das Pinienkernebrot nur mit einem Hauch Butter und einer Prise Salz. Sehr gut schmeckt es mit etwas Topfen oder Schmand als Aufstrich und mit etwas Honig, gern auch mit solchem, der während des Sommers und mit der Erntezeit raffiniert wird, wie mal Akazienhonig mit Vanille, mal Lavendelblütenhonig, Rosmarinhonig, mal Gebirgsblütenhonig und manchmal Honig mit leicht gebräunten Mandelstiften darin. Besonders lecker ist es, solche Topfen-Honig-Brotscheiben dann noch mit ein paar goldbraunen Pinienkernen oder Mandelstiften zu bestreuen.
Der beste meiner Söhne steht dagegen entweder auf die Nussnougatcreme, auf Marmelade oder Wurst. Jedem das Seine. Der Verführung sind da keine Grenzen gesetzt.






(c) Copyright by Liz Collet
Bildquelle (für RFL): Cucina de Light
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