Montag, Februar 02, 2009

ARD-Buffet: Schnitzelwoche

Das ARD Buffet - nun mit neuem Modarator Florian Weber - widmet sich dieser Woche kulinarisch Schnitzel-Rezepten, von Saltimbocca bis Kräuterschnitzel mit Ofen-Tomaten. Langweilig ? Mitnichten, wenn ich mich gelegentlich so umhöre, wer selbst bei den Klassikern nicht so recht weiss, wie sie nun eigentlich wirklich gemacht werden sollten.
Auch die anderen Themen der Woche sind nicht uninteressant, manche auch ungewöhnlich, wie zB die Porzellanmalerei. Bei manchen Texten muss man dann doch wieder mal schmunzeln, wie bei diesem hier, einfach weil die Formulierung Männer (und in diesem Fall unter dem Thema Gesundheit) auf "nur eines zu reduzieren" scheint - nämlich auf einen medizinischen körperlichen und gesundheitlichen Fitness- und Gesundheitsbereich:
.


click@Bild für Grossansicht

Oder bleiben Männer wirklich schon ganz und gar gesund, wenn sie diesen medizinischen und fachärztlichen Bereich "versorgt" haben?
Nein, meine Damen, bitte lachen Sie jetzt nicht lauthals nur aufgrund Ihrer Erfahrungen, wie Männer bereits beim ersten Schnupfen leiden. Oder weil Sie vielleicht ebenso wie ich vor ein paar Tagen so herzhaft schmunzelten über den Post einer netten Bloggerin, deren fern weilender Ehemann beim Ausziehen seiner Socken panisch die rote Färbung seiner Füsse als blutend diagnostizierte. Bis sich herausstellte, dass er anstelle der Lotion offenbar die Selbstbräunungscreme seiner Liebsten morgens aufgetragen hatte. ;-) Männer und ihre Gesundheit muss man ernst nehmen. Vor allem, wenn sie gerade krankt. Egal, welcher Fachrichtung der Arzt dann sein mag, den man hinzuzieht. (Vielleicht wäre - so spottet manche Eva beim Gedanken an ihren Adam - ein weiblicher Arzt durchaus probat für realistische Diagnosen und erforderliche Therapien. Aber vermutlich wäre diese(r) nicht immer der Arzt der Wahl des starken Geschlechts.....). Männer allein darauf zu reduzieren, dass sie "So (schon) gesund bleiben!", wenn Fragen (allein) vom Facharzt für Urologie und Andrologie beantwortet sind, entspricht weder unserer weiblichen Lebenserfahrung, noch ist es so wirklich fair , oder ? ;-) Scherz beiseite, das ist ein ernstes Thema. Denn Fragen aus diesem Behandlungsbereich gehören zu den wichtigen für Prävention und Behandlung von Männern, die - vor allem und noch zu oft - gescheut werden. Aber andere medizinische Themen bei Männern eben auch.
Nicht zuletzt, weil sich endlich und allmählich unter dem Stichwort "Gendermedizin" auch die Erkenntnis und Einsicht durchsetzt, dass auch Frauen ihrerseits in mehr als einem spezifisch weiblichen Therapiefeld eigene, auf Frauen ausgerichtete Diagnostik und Therapie benötigen. Bekannteste Beispiele sind die der Arzneimittelanwendung bei Frauen und Männern und dafür die Erkenntnis, dass Krankheitsbilder bei Mann und Frau unterschiedliche Ausprägungsformen haben können, ist der Herzinfarkt. Da nur die Symptome des Mannes bei Herzinfarkt bekannt waren, reduzierte dies die Überlebenswahrscheinlichkeit der Frauen nach einem Herzinfarkt. Prävention gegen solchen aber und andere Erkrankungen sind mindestens ebenso wichtige Fragen, damit "so Ihr Mann gesund bleibt."
Und Frauen auch... ;-)

Keine Kommentare: