Freitag, Dezember 05, 2008

Schnell gemachte Leckerchen für den Plätzchenteller


Insider wissen's bereits:

Zum einen gibt es viele meiner Rezepte inzwischen in mehreren Medien veröffentlicht und die Arbeit daran - die grossen Spass macht - beschäftigt im Moment sehr.

Zum anderen gibt es dieses Jahr einen Adventskalender hier bei mir, den ich bereits im November ausgetüftelt und für die 24 Tage bis zum Heiligen Abend installiert habe, so dass sich nun (automatisch jeden Tag folgend) ein Türchen mit kleinen Überraschungen zum Lesen, Hören, Schauen, ....einfach ein bisschen Spazierengehen, Seele baumeln lassen, öffnet. Auch für selbsternannte Grinches, wie einen meiner (sicher einer der humorvollsten und nettesten) Buddies - Piiiiieter (in dessen Bildern man hier und dort, wo er mit Othello und den anderen Pelikanen spricht, - und auch Antworten bekommt oder gibt - und auch da (in seinen streetpics oder so manchen besonderen seiner schönen Landschaftsmotiven) - scheint, wie ich inzwischen lesen durfte, hier und da etwas dabei zu sein. Nein, man muss Weihnachten nicht mögen, man kann jede denkbare andere Perspektive dazu und auch sonst einnehmen. Und man muss den Weihnachtskaufrummel nicht mitmachen und manches andere auch nicht rund um Weihnachten. Aber man kann. Und Bräuche haben - finde ich - eine ganz eigene Funktion, die heutzutage weitgehend vergessen ist. Man muss deswegen nicht dem Konsumzwang und manchen Feiertagsrummel erliegen. Bräuche und Brauchtum haben auch nicht allein etwas mit Volkstümlichkeit zu tun. Zumal sie sich auch entwicklen und weiterentwickeln. Aber sie bringen einen Rhytmus ins Jahr, den wir uns manchmal wieder leisten sollten und - vor allem - KÖNNEN. Ohne weiteres in einer und der moderneren Form, die eben unserem Empfinden heute entspricht. Schliesslich: Neujahr, Fasching/Karneval, Oktoberfest, Halloween, Thanksgiving, um nur einige Beispiele aufzugreifen, sind allesamt "gewachsene" Bräuche in jeweiligen Ländern und Regionen. Mit ungebrochener Anhängerschaft. Allerdings in einer eben - lautstarken, lärmenden und fast nur noch lärmenden - volksfestartigen Form. Dabei sollte man meinen, dass bei aller Klage über Stress und Aufregungen und Angespanntheit des täglichen Lebens, der Angst um Existenz und Finanzen die Menschen intuitiv als Gegenpol ruhigere Phasen und Momente suchen würden. Stattdessen wird bis ind ie Weihnachtszeit und die eigentlich stille Adventszeit hinein alles unter Farben, Lichtersmog, Lärm und Trallala zugedeckt. Schade drum. Nur - man muss es ja nicht mitmachen. Nicht in DIESER Form. Man muss Weihnachten und den Advent nicht "hightech-nisch" aufbrezeln. Aber dazu dann der eine oder andere Gedanke und Idee auch im täglichen Adventskalender. Weil aber auch Weihnachtsgrinches und Weihnachtsfans kulinarisch nicht zu kurz, sondern gleichermassen zu ihrem Recht kommen sollen, gibt es für die Rezepte hier auch einige, die zu jeder Zeit und nicht nur auf den Plätzchenteller passen. Neben Lizchen's Allgäuer Butter-Schlangerln (siehe Bild oben im Türl zum 12. Dezember vorgesehen) gehören dazu auch



Lizchen's Mürbteigbrezeln. Beide Rezepte kann man unter den genannten Links abrufen und auch ausdrucken lassen samt Zutatenliste. Und sie sind absolut kinderleicht herzustellen, versprochen. [Also Männers - nur nicht kneifen, ran an den Vorratsschrank und die Fotografen unter Euch dürfen gern ihre Ergebnisse zeigen - ich würde Eure Bilder auch gern hierher verlinken oder posten, wenn gewünscht ;-))) - und natürlich ist auch verbales Feedback genauso gern gesehen].

Und für die mit dem herzhaftern "Zahn" unter Euch hab ich in Kürze auch wieder was Neues.


(c) Copyright by Liz Collet
(Bildnutzungsrechte, prints, Postkarten inkl. Umschläge, Kalender, etc siehe rechts in der Menüleiste oder auch gerne auf Anfrage)
zum Adventskalender click@hier
zu den Rezepten:
Lizchen's Allgäuer Butter-Schlangerln
Lizchen's Mürbteigbrezeln

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