Donnerstag, Mai 22, 2008

Quiche ..........oder Tarte


Appassionata per Quiche Lorraine


Eine Quiche Lorraine gehört zu den Gerichten, die ich immer wieder

sehr gern mache und die sich prima und schnell zwischendrin zubereiten lässt. Die erste wurde mir von meiner Abi-Lehrerin für den LK Französisch serviert, als sie unseren Kurs abends zu sich in ihr Haus eingeladen hatte. Nicht ganz "stilecht" auf dem Backblech zubereitet, da diese eigentlich klassisch in der runden Backform hergestellt wird. Aber wenn man mehrere Gäste hat, ist es durchaus praktikabler, ein oder mehrere Backbleche parallel oder ggf. nacheinander im Ofen backen zu können. Dabei wird die Quiche in der Regel auch etwas niedriger und dadurch noch etwas knuspriger im Geschmack. Auch lassen sich die Bleche wie die runden Formen vorbacken. Es genügt, sie dann noch einmal für einige Minuten im Ofen aufzuwärmen und sie gut warm zu servieren. Auf dem Blech gebacken lassen sie sich auch gut für Sommerfeste oder andere Feste transportieren und mitbringen.

Neben den klassischen Zutaten dieses "Lothringer Kuchens" ist es auch zur Abwechslung lecker, auf den Teigboden und die dort verteilten Speckwürfelchen leicht in Butter oder Öl mit glasig gedünsteten Schalotten- oder Zwiebelwürfel und ein wenig Gemüsebrühe gedünsteten, mit Salz, frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und etwas Muskat gewürzten Blattspinat zu geben, bevor die Eier-Sahne-Käse-Masse darauf verteilt wird. Vegetarisch auch lecker, wenn man den Speck weglässt. Zur Zeit bietet sich auch an, anstelle oder zum Speck grünen Spargel in Stücken zu verwenden. Wer dann verbalkulinarisch präzise sein will, sollte sie dann aber Tarte und nicht mehr Quiche nennen.....

Dieses Mal habe ich die Quiche zusätzlich mit frischen jungen Spinatblättern "aufgemüst". Grüner Spargel dann ein anderes Mal ;-)

Keine Kommentare: