Samstag, März 01, 2008

Neue Kooperationen

Nichts ist so beständig wie der Wandel....heisst es. "Be Movie"... ist eine der notwendigen und meines Erachtens sinnvollen Antworten auf die damit verbundenen Herausforderungen. Auch im Bildermarkt kann da nichts anderes gelten, wenn man auch weiterhin erfolgreich und erfreut Sahnehäubchen bei den Bildkunden wiederentdecken will, wie etwa eine meiner (übrigens nicht einmal neuesten) Arbeiten hier.

Auch bei den unterschiedlichen Bildagenturen ist wahrnehmbar, dass sich immer wieder und offenkundig in den vergangenen Monaten verstärkt das Auswahlverhalten der Redaktionen wandelt. Das mag mit der Zunahme von non- oder semiprofessionellen Fotografen zusammenhängen, die sich hier Honorareinkünfte versprechen und massenweise Bilder zur Verfügung stellen. Aber auch der Wettbewerb der Bildagenturen im Internet bleibt nicht ohne Auswirkungen. Es gilt daher, sich nicht nur auf veränderte und sich immer wieder wandelnde Bedürfnisse von Bildkunden solcher Agenturen einzustellen, sondern auch die Geschäftspolitik der Agenturen gegenüber den Bildlieferanten, d.h. den Fotografen.
Symptomatisch für die Entwicklung sind auch die Änderungen der AGBs einiger Agenturen, die - z.T. - für erhebliche Mißstimmung und Wirbel in Foren der Fotografen gesorgt haben und sorgen. Da der Einzelne aber keine Einflußmöglichkeit auf die Gestaltung der AGBs, geschweige denn eine Chance auf Abschluss von Individualvereinbarungen hat, bleibt ihm nur die Möglichkeit kumulativ oder alternativ seine Partner unter den Bildagenturen zu suchen.

Erhöhte Sorgfalt bei der Ausweitung der Agenturpräsenz ist geboten, wenn Exclusivregelungen oder Regelungen in den AGBs dahingehend bestehen, dass Bilder anderswo gar nicht oder nicht zu günstigeren Preisen angeboten werden, wenn rechtliche und damit auch finanzielle Nachteile (z.B. das Risiko der Vertragskündigung oder von Schadensersatzforderungen) vermieden werden sollen.

Da Foren der Fotografen hier meist nur rechtlich laienhafte Diskussionsbeiträge leisten können, liegt hier ein nicht geringes Risiko, ebenso wie in wenigstens minimalen Grundfragen des Foto-, Urheber- und Persönlichkeitsrechts, mit denen sich auch der Laie vertraut machen sollte. Denn die Haftung für dadurch entstehende Ersatzansprüche werden von den Agenturen grundsätzlich in den AGBs auf die Fotografen delegiert und besonders bei Bildlieferanten, die - wie vielfach in den Agenturen sichtbar - mit mehreren tausend Motiven präsent sind, lohnt sich auch die Vermeidung dieses Gefahrenpotentials, das in der Regel kaum in Einklang mit dem relativen Ertrag eines einzelnen Honorars aus der Bildlizenz steht, die den Schaden auslöst.

Worauf also muss man achten bei Verträgen ?
Was passiert bei Änderungen von AGBs durch Bildagenturen ?
Welche Sorgfalt muss man als Fotograf bei der Veröffentlichung und Vermarktung von Bildern beachten ?
Welche rechtlichen Grenzen bestehen bei Bildmotiven ?
Welche Rechte habe ich als Fotograf einer Bildagentur gegenüber ihr und dem (End-)Kunden ?
Was geschieht bei Verletzung von meinen Rechten als Fotograf ?
Welche Folgen können Rechtsverletzungen durch mich haben ?
Wie kann ich diese vermeiden und was sollte ich im Konfliktfall tun ?
Wie kann man seine Bilder effektiv und effizient lizensieren ?
Macht Fotografie und der Verkauf von Bildern dann überhaupt noch Spass ??????
Definitiv : JA !



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