Donnerstag, Dezember 13, 2007

Still My Favorite Christmas Song

















ist Driving Home for Christmas. Eng verbunden mit dem Weihnachtsgefühl, wenn ich an meinen Lieblingsplatz ins Blaue Land gefahren bin und fahre. Oberhalb des Sees die Strasse entlang komme, wo sich erstmals der Blick auf den See und über diesen hinweg auf die dahinter liegenden Bergkuppen eröffnet, alles tief verschneit und bläulich im Licht schimmernd. Fast immer am Ende des jahres, wo sich typischerweise in meinem Beruf - egal wie gut man organsiert hat - die Dinge, Fristen und (vor allem) Klienten sich drängen, die mit Problemen kommen, die am Ende des Jahres verjähren würden. Dann von jetzt auf gleich abschalten und Urlaubsstimmung für die Winterfeiertage haben ? Egal wie diese hektischen letzten Bürotage aber immer sein mögen, auf den letzten Kilometern vor der Ausfahrt an der Autobahn lege ich meinen Lieblingsweihnachtssong ein, auf Endlosschleife für die letzten kaum 10 Minuten Fahrt. Autobahnausfahrt raus, dann noch durch das Waldstück, das Stück Strasse zwischen Schilf vom Moos und dann durch den noch immer kleinen Ort, der weihnachtlich geschmückt, zauberhaft verschneit in der Dämmerung liegt, dann weiter das letzte Stück Strasse nach dem Ort und dann über die Kuppe drüber und dann liegt der Blick frei über den See, noch während ich gleich nach der kleinen Brücke, über die der Zug fährt, abbiege und am Höhenkamm entlang den Rest des Weges oberhalbd es Sees entlang fahre, kurz stehenbleibe, das Fenster herunterkurble. Dann strömt ein wenig kalte Winterluft herein und mit dem blauen Licht der Landschaft, den glitzernden Lichterfunken und dem glitzernden Schnee dimmt der letzten vielleicht noch vorhandene kleine Funken Hektik auf Null herunter. Endlich Auszeit. Endlich Ruhe. Endlich ....driven home for Christmas. Ein paar Minuten geniessen, fluten lassen und dann ....Motor wieder starten und die letzten 500 m zum Haus fahren....... ankommen. Bei denen, die einemam Wichtigsten sind. Und vor allem: Bei sich. Dann kann Weihnachten sein.


Manchmal braucht es nicht viel, um anzukommen. Niemand und nichts, was danach kommt, kann das nehmen. Keine Bösartigkeiten, keine Niedertracht, keine noch so üblen Dinge können einem stehlen, was einem ganz für sich allein gehörte und gehört. GeHÖRt. Empfunden. Verstanden. In sich. Egal wo man sonst die Weihnachtstage verbringt. Hauptsache: Angekommen. Ein guter Platz für Weihnachten. Für einen selbst und die, die mit einem ankommen.


;-))


"Wir alle schreiten durch dieselbe Gasse,
aber nur einige wenige blicken zu den Sternen hinauf".
[Oscar Wilde]



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