Sonntag, Dezember 02, 2007

Peterl - eine leckere und gesunde Sache .....



Peterl..... so wird hier in München und in Altbayern Petersilie liebevoll genannt. Dekorativ ist meist die krause Petersilie an Buffets und in mancherlei Gerichten und kalten Platten zu finden. Auch wenn sie oftmals als dekorativer angesehen wird, mir persönlich ist geschmacklich die glatte Petersilie lieber.

Aber nicht nur die Kräuter, auch die Petersilienwurzeln sind eine leckere Sache.
Siet vielen Jahren liebe ich Petersilienwurzelsuppe, die schnell, leicht und lecker zuzubereiten ist.
Man nehme einige Petersilienwurzeln, schäle und wasche sie kurz unter kaltem Wasser. Dann die Wurzeln würfeln und knapp mit Wasser bedeckt und einer Prise Salz aufkochen und dann auf mittlerer Hitze garkochen lassen.
Nachdem die Flüssigkeit dann weitgehend reduziert ist, mit Sahne angiessen, salzen, mit frisch gemahlenem Pfeffer und einer Prise Cayenne und frisch gehackter Petersilie bestreut als Gemüsebeilage servieren.

Cayenne passt sehr gut zu Petersilienwurzel, ohne zu scharf zu wirken, weil die Petersilienwurzeln ohne eine leichte Schärfe ein klein wenig süsslich schmecken (was mancher vielleicht sogar gern mag).

Zu dem Petersilienwurzelgemüsse passen auch hart gekochtes und gevierteltes Ei oder kross gebratener Bacon. Auch gekochter Schinken oder ein paar Stücke geräucherten Forellenfilets sind leckere "Go-alongs". Ebenso wie gedünsteter, frischer Lachs oder Salz- oder Pellkartoffeln.




Andere Variationen sind Petersiliensüppchen, das ebenso wie das Gemüse zubereitet und dann mit Milch oder der Sahne püriert und dann gewürzt und pur oder mit einer der anderen genannten Zutaten oder Croutons garniert wird.

Mit weniger Flüssigkeit beim Pürieren kann man auch Petersilienwurzelpüree herstellen, das eine leckere, leichte Alternative zu Kartoffelpüree ist.

Ganz nebenbei sind Petersilienwurzeln ausgesprochen günstige Basics.



















Auch sehr lecker ist eine andere Variante ist Petersiliensalat: Man nehme ein gehörig dickes Büschel Petersilie, zupft alle Blätter von den Stengeln (diese nicht wegwerfen !) und wäscht die Blättchen im Seier kurz kalt und lässt sie abtropfen oder tupft sie mit einem frischen Leinen/Küchentuch trocken, dann fein hacken und in eine Schüssel geben. Salatgurken und entkernte Tomaten klein würfeln und zur Petersilie geben. Dressing aus Zitronensaft, Pflanzenöl, einer kleingewürfelten Knoblauchzehe, etwas weisser Balsamico, Slaz und Pfeffer mischen und über die Zutaten geben und gut mischen und durchziehen lassen.

Je nach Vorliebe mit gebratenem krossen Bacon, Lachs, Forellenfilet, Thunfisch, gebratenem Geflügelfleisch (Putenstreifen, Hühnerfleisch), gewürfeltem oder gehobeltem Hartkäse, gekochtem oder roh geräuchertem oder luftgetrocknetem Schinken, Salamifleckerl, Schafskäse, gekochten Eiern - oder wie auf dem Bild mit etwas von dem warmen Petersilienwurzelgemüse mit Bacon - dazugeben und mit frischem Brot servieren.



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PS: Fast hätte ich es vergessen: Die abgezupften Petersilienstengel kann man ins Kartoffelwasser zum Kochen der Salzkartoffeln geben, das gibt einen sehr feinen Geschmack, vor allem, wenn man sie anschliessend als Petersilienkartoffeln mit Butter, Salz und frisch gezupften und gehackten Petersilienblättchen serviert. Auch in Fischsud oder Brühe kann man sie mit einlegen und nach dem Kochen beim Abgiessen des Suds oder der Brühe im Sieb auffangen und entfernen.

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Petersiliensalat

Petersiliengemüse

Wurzelsuppe de Light




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