Freitag, Dezember 07, 2007

In der Hektik dieser Tage....





Die Festtage werfen ihre Schatten langsam voraus. Unter all den Rezepten des zu Ende gehende Jahres formt sich auch bei mir gedanklich die Idee für das, was dieses Jahr vielleicht lecker für die Festtage wäre und die eine oder andere Idee - wie z.B. zu den Rosenblüten und Friends


- kommt dabei neu in den Sinn.




Mission Food, sozusagen, die nicht nur himmlische Schutzengerl



und andere zu Zimt und den anderen Gewürzen auf die Märkte führt, sondern auch mich.







Zwischen Gewürzen und Aromen und diesem Duft von Orangen und Zitrusfrüchten kommen immer die besten Ideen, wie etwa auch für die Mousse mit Rosenblütenaroma, die sich mit den Herz-Crêpes und Pfirsichen oder Orangenfilets gut harmonieren lässt.


















Nur eine Prise weihnachtliche Aromen an die Pfirsiche oder Orangenfilets und der Dessertteller für das Festessen ist parfait.





Und auch die Läden rüsten mehr und mehr mit allerlei Leckereien für das Schlemmen in allen Ladengängen und Menügängen und wenn man durch die Geschäfte geht, sieht man die Einkaufswägen bedenklich in den Radachsen ächzen, so auffällig voller werden sie bereits jetzt. Gestern besonders in einem der Discounter, der justament neben einem anderen einen neuen Laden nahe dem OEZ hier in Moosach eröffnet hatte. Der kleinere vorherige Laden derselben Discountkette nur 5 Minuten Fussweg von mir entfernt hat dafür geschlossen. Zugegeben, er war enger und kleiner und zunehmend hatte man bei den beiden Verkäuferinnen das Gefühl, dass sie da nicht wirklich noch so die pralle Energie auf die Pflege des Sortiments verwendeten. Obst und Gemüse lachte da nicht mehr sehr, geschweige denn an. Aber der Laden war nicht nur näher bei mir. Vor allem ältere Leute gingen da hin, die entweder ringsum wohnen oder mit der direkt davor gelegenen Bushaltestelle notfalls 1-2 Stationen innerhalb des Viertels hinkamen. Nun ist eine geräumige neue grosse Filiale weiter entfernt, hat zwar einen Parkplatz, aber keine Busanbindung mehr. Dafür stehen jetzt 2 Discounter direkt nebeneinander. Konkurrenz belebt das Geschäft ? Für die gestrige Eröffnung war mit Werbeprospekten und einem 10%igen Preisrabatt auf alle Artikel am Eröffnungstag geworben worden. Warum also nicht, dachte ich mir. Und viele andere auch. Die hatten entsprechend im neuen Laden reichlich zu tun und eigentlich machte es trotz langer Schlangen Spass zuzusehen, wieviele junge Leute als Personal da rumwuselten und für einen wirklich guten Ablauf bei dem Andrang sorgten, an der Kasse immer ein oder zwei zusätzliche junge Mitarbeiter, die allen die Einkäufe gleich noch in die Tüten einpackten. Freundlich, nett, heiter, gut gelaunt, noch am Abend als ich dort hinkam. Durch den Laden waren zwei andere unterwegs, die ebenso nett Kleinsüssigkeiten anboten: "Schokolade, damit das einkaufen versüsst wird" und schelmischfrech: "Schokolade ist gut für's Denken, damit Sie nichts vergessen, was Sie brauchen".
Jaja, ins Denken vertieft hatte ich wirklich einen Moment lang vor diversen Regalen gestanden, warum und worüber hab ich ihr aber lieber nicht gesagt. Ich hab mir einfach mal einige der Preise näher angesehen, bei denen ich gestutzt hatte. Denn die meisten Artikel, die ich dort schon in der alten Filiale regelmässig kaufe, habe ich sehr genau im Kopf, was sie kosten. Und die gleichen waren von einem Tag in der alten Filiale auf den anderen Tag in der neu eröffneten Filiale praktisch durchweg ganz stillschweigend bereits erhöht. Na ? .... Klingelt's schon, wenn der Groschen, pardon: das 10erl Cent fällt ? Genau.... immer roundabout 10% und nicht selten mehr, nur manchmal weniger als 10%.

Ein gutes Geschäft. Würde ich mal so sagen. Aber ein guter Laden ? ;-) Na, warten wir's mal ab, wie er nach dem Eröffnungstag weitergeführt wird, dachte ich mir, als ich die 2 kostenlosen Semmeln in der BAKERY abholte, die am Eingangsbereich des Discounters nun ebenfalls neu eingerichtet ist. Die Bakery hätte allerdings grösser ausfallen können, dachte ich auch, während ich sie mir so ansah und beobachtete, ob und wie er von den Kunden angenommen wurde, die dort mit Einkaufswagen und den Fertigmischungen für Festtagskuchen, den TK-Weihnachtstorten und Weihnachtseis und Weihnachtsdolci und TK-Waren für allerlei Braten an mir vorbeischoben. Nicht nur wegen der Enge, wenn die Kunden dort direkt mit den Einkaufswagen durchschieben. Sondern auch von den Regalen und dem Sortiment, das als Selbstbedienungsbakery angelegt ist.

Und während die gefüllten Wagen an mir vorbeizockelten mit allerlei Fertigwaren und Einheits-Kuchen und Einheitsdesserts, war ich irgendwie ganz froh, dass ich dann doch lieber mal einen Becher Sahne und etwas Aroma selbst zusammenmische.





Die Zutaten für solche Dolci sind nicht teurer, als die Fertigmischungen. Meist sogar im Gegenteil. Und: Wenigstens an Feiertagen sollte Kochen oder Backen doch einfach Spass machen. Oder muss auch dann alles schnell schnell und fix fix Sahnefix gehen ?
Und bei dem, was alles jetzt schon aus den Läden angeschleppt wird, fällt es mir ein bisschen schwer, mir vorzustellen, dass man dann nicht gerade um so mehr geniessen kann und mag, bereits beim Kochen zu Entspannen. Um sich für und auf das zu freuen, was doch eigentlich das Wichtigste ist.



Manchmal ist weniger einfach mehr. Und gerade an Weihnachten fällt mir das immer wieder auf: Gerade da wird immer alles überhäufelt und dann wundern sich viele, dass sie davon schier erschlagen sind und alles andere als in festlicher, entspannter, erholter Stimmung. Geradezu zum Davonflüchten.



Und DAS muss ja eigentlich nicht sein,...denke ich.



In der Hektik dieser Tage, entdeckt man zwischendrin manchmal doch den einen oder anderen in erschreckender Gelassenheit ..... sollte man vielleicht nachmachen ?

Wenig ist so kostengünstig als Genuss zu haben.
Sogar ohne 10% [Schein]Rabatt.


*augenzwinkernd*















©Copyright by Liz Collet

Bildquelle
Mousse Süsse Liebeserklärung
Rosenblütenmousse
Dessert to Go
Symbole der Liebe
Rose und Lavendel-Herz
Orangenzesten





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