Mittwoch, Juli 26, 2006

Gut beschirmt - dem Himmel so nah ....?

















"Dom zu unserer Lieben Frau" ...oder - wie der Münchner sagt: - die "Frauenkirche" in München; eine(r) hat hier, konnte ich am Wochenende entdecken, ein Plätzchen, das dem Himmel offenbar besonders nah kommt und gut beschirmt unter der Haube des Südturms der Frauenkirche scheint ;-)

Die Münchner Frauenkirche ist die Kathedralkirche der Erzdiözese München und Freising und das Wahrzeichen der Landeshauptstadt.
Der dreischiffige spätgotische Backsteinbau mit umlaufendem Kapellenkranz ist 109 m lang, 40 m breit und 37 m hoch, seine Türme mit den charakteristischen Hauben sind 99 (Südturm) bzw. 100 Meter (Nordturm) hoch. Die Nagelfluhfelsen ihres Sockels stammen aus den Steilufern des Isartals, die Ziegel aus dem Lehmboden von Berg am Laim. Sand und Kies wurden aus den Gruben Haidhausens mit Fuhrwerken herangeschafft.
Das Holz vom Dachstuhl wurden von Flößern aus dem Oberland auf der Isar herbeigeschafft.

Da die Stadtverwaltung im Stadtzentrum innerhalb des Mittleren Rings keine Gebäude mit einer Höhe von über 100 Metern erlaubt, und auch außerhalb dieses Rings seit November 2004 vorläufig keine höheren Gebäude im Stadtgebiet mehr gebaut werden dürfen, sind die Türme weithin sichtbar. Der Südturm kann bestiegen werden und bietet einen einmaligen Blick auf München und die nahen Alpen.

Die Kirche bietet Raum für 20.000 stehende Menschen. Dies ist umso erstaunlicher, als die Stadt zur Bauzeit im ausgehenden 15. Jahrhundert nur etwa 13.000 Einwohner hatte. Dennoch wirkt der Innenraum für seine Größe keineswegs erdrückend, weil er durch 22 zweireihig angeordnete hohe Achteckpfeiler geschickt gegliedert ist. Vom Hauptportal aus gesehen scheinen die Säulenreihen durchlichtete „Wände“ zwischen den mit Sterngewölben versehenen Schiffen aufzurichten.

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