Montag, Juli 06, 2009

Erbsen zählen, los !!!



Erbsenzählerei


In dieser Woche geht's an's Erbsenzählen.
So könnte man es wohl sagen -
Ich mach' mich dann mal an die Schüssel mit so manchen Schoten,
die mir da geliefert wurden.
Da muss manches richtig sortiert werden.

In Kürze dann ein wenig mehr zu den neuen Foodfotoserien und -Rezepten,
die in den vergangenen Tagen und Wochen erstellt wurden.

Inzwischen würde ich mich freuen, wenn Sie sich an meiner kleinen Umfrage rechts im Menü beteiligen würden. Die heutige Wochen-Um-Frage stellte sich aus reiner Neugier bei mir vor ein paar Tagen, als ich zufällig beim Kauf eines Produktes entdeckte, dass dieses zwar seit einiger Zeit Rezepte auf der Verpackung abdruckt, aber leider Fehler bei der Anleitung der Zubereitung enthält.
Was natürlich ärgerlich ist für den, der dann im Rezept hängen bleibt. Gleichzeitig stellte ich bei mir selbst fest, dass ich selbst solche Rezeptvorschläge nicht generell ausprobiere, sondern abhängig von verschiedenen Faktoren. Nun bin ich neugierig, wie es andere handhaben und würde mich über rege Beteiligung an der Umfrage freuen.
Mehrere Antworten sind möglich.

Nicht zuletzt auch, um meine künftigen Rezepte hier auch ein wenig darauf abstimmen zu können, wie meine Hereinblinzler hier solche Herstellerangaben und -Rezepte umsetzen mögen oder nicht. Und wie sinnvoll auch beispielsweise meine eigenen Tips für Rezeptvarianten in den Blogrezepten hier für Sie sind.
Keine Sorge, die Umfrage speichert keine Ihrer Daten und ist nur aus meinem persönlichen Interesse und nicht von irgendeinem Umfragepanel initiiert.


Herzlich gern sind Sie aber eingeladen, Kommentare zu den Antworten in der Umfrage oder dort nicht vorgesehen Antworten zu posten. Vielen Dank und viel Spass.

*

Ein Zitat, das für die bevorstehende Woche und für die Erbsen gleichermassen passt,
hat sich grad zufällig über meinen Weg geschlichen.

Was hinter uns liegt
und was vor uns liegt,
ist nichts
im Vergleich zu dem
was in uns liegt.

Ralph W. Emerson

So isses !!!
Be sure.

*
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Freitag, Juli 03, 2009

Fingerfood und anderes Frisches

Mir ist heute so nach Fingerfood.... nach viel Frischem, Fruchtigem, Erfrischendem.

























Die to-Do-Liste sagt heute allerdings:
#Zucchiniblüten
#Zucchini gelb
#Beeren non stop und bunt gemischt
#Pflaumen ohne Ende
#Spinatsalat
#chicken multiple recipes
#Aprikosen
#Steak
und jede Menge mehr.
Also ein Traumtag und viel zu tun.
wie schön, dass heute Freitag ist ! So läute ich das WE am liebsten ein.
Über die Fingerfood dafür in ein paar Tagen noch weitere News.

Mittwoch, Juli 01, 2009

Hamstern: Bei Brainfood - zugreifen !!



click
Brainfood


ER weiss genau, wie er es kriegt. Wo das Futter zu finden ist, wusste er gleich von Anfang an. Glücksgefühl pur - unverkennbar.
Das Geräusch des Aufziehens der Schublade genügt, in der die Tüte liegt. Wehe, wenn ich dann noch die Tüte anfasse, die ja unvermeidlich so raschelt.
Der Racker kann tagsüber schlafen, in seinem eigenen speziellen Kräutergärtchen ernten gehen, in der Gartenfrische mit Basilikum beschäftigt sein, komatös tief im Hamsterschlaf liegen, aber wehe, ich brauch' was aus dem Schränkchen, dann zieht's ihn hypnotischmagisch aus dem Häuserl. Isser dann auch - ganz aus dem Häuschen. Und manchmal, manchmal frage ich mich dann, ob er vielleicht dabei davon träumt, soooo eine Riesennuss auszufuttern, in der er damals noch schlummerte ? *Kicher* Bloss .....mit dem Aufknabbern wäre es bei der dann schon schwieriger, um an den Knabberinhalt zu gelangen.

Aber wer sagt, dass man alles immer realisieren muss, wovon man liebend gern träumt ? An manchen Träumen und Wünschen kann man sich auch leicht übernehmen.
Wem die Götter einen Streich spielen wollen, dem erfüllen sie einen Wunsch...heisst es.
Es will also gut überlegt sein, was für Ziele und Wünsche man sich setzt und anpeilt.
So mancher ursprüngliche Traum erweist sich auch einmal als Illusion, als Umweg. Die Umwege sind nicht die schlechtesten Pfade. Je nachdem, was man dort entdeckt, wahrnimmt, auch als Gelegenheit. Schon mal erlebt ? Dass ein Ziel, das man üüüberhaupt nicht auf der Liste hatte, zu genau dem wurde, wo man am Ende am besten aufgehoben war? Etwas erreicht oder gefunden hat, das vielleicht das leben zwar völlig umkrempelt, aber genau das war, was am Ende am besten zu uns passt? Für das, was wir brauchen, suchen, wofür wir unsere eigentlichen Talente mitbringen und am besten einsetzen konnten und können? WIRKLICHE Träume leben? Eben: REAL-isieren und realisiert?

Und? Wovon träumen SIE so ?

*
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Bildquelle gern auch für RFL auf Anfrage

Dienstag, Juni 30, 2009

Heute mal Quarkspeise



Beeriges Sommerschlemmerle

"Heute mal Quarkspeise".....

...konnte in meiner Schulzeit mittags beim Heimkommen entweder das Dessert bedeuten oder eine mal leichte Mittagsspeise, letzteres vor allem an heissen Sommertagen. Die wurde aus Quark, Zucker, Soßenpulver, Ei (roh) und Rosinen zubereitet. In einer etwas abgewandelten Version gibt es die immer noch bei mir.
Dabei gibt es zwei Grundversionen.

Die erste der beiden ist die Lieblingsversion dbmS - das Rezept ist daher in der für ihn allein portionierten Rezeptmenge angegeben ;-). Passt auch ideal in die beiden riesigen hübschen Dessert- und Salatschalen, die ich mir vor ein paar Tagen mit einem Teil meiner gesammelten Prämienpunkte gesichert habe.
Sowas verschnabuliert er ebenso gern zum Frühstück wie als Dessert oder als "kleines" Mittag- oder Abendessen. Und mir geht gerade eben durch den Kopf, ob es wohl down under für ihn auch Quark dafür geben wird ;-))))


Variante 1 - Adrians Quarkschlemmerle:
250 g Quark oder Topfen (40%, wer will kann eine niedrigere Tourenzahl wählen)
1 Päckchen Vanillezucker
2-3 EL Milch oder Sahne zum Glattrühren des Quarks
50 g Kuvertüre zartbitter (wenn ich da mehr reinschnibbel, ist er auch nicht böse *g*)

Quark mit Vanillezucker und Milch glattrühren und die Kuvertüre mit einem scharfen Küchenmesser in grobe Stücke schnibbeln und unter den Quark heben.

Variante 2 - Quarkspeise luftig leicht (aber sündig !!) - für 2 Personen
500 g Topfen oder Quark (20% oder Magerstufe)
1 Becher (200 ml) Sahne, steif geschlagen
3 El Akazienhonig
1 Packung Vanillepuddingpulver oder Soßenpulver oder Puddingpulver Sahne
1 Ei - kann, muss aber nicht

Topfen mit Honig, Puddingpulver und - wenn gewünscht - dem Ei glattrühren, die geschlagene Sahne unterheben.

Schmeckt gut zu frischen Beeren, garniert mit den essbaren Kapuzinerblüten aus meiner Dachgartenlaube oder anderem Obst, aber auch wunderbar zu Pfirsichen (die natürlich als Spiegeleier angerichtet werden mitten in die Creme), Aprikosen oder Schattenmorellen aus Glas oder Dose, gern auch mit leicht gebräunten oder karamellisierten Mandelsplittern oder Nüssen und - jaja, eben: natürlich auch mit grob gehackter Kuvertüre ;-)
Diese Quarkcreme kann man aber auch wunderbar zu Pfannkuchen oder Crêpes als Füllung verwenden. Entweder einfach damit gefüllt oder mit übrig gebliebenen Pfannkuchen vom Vortag als Füllung und im Ofen im Reindl gratiniert.


Freitag, Juni 26, 2009

Try And Talk About

Zentriert

Bärige Ideen


Für gute Marketing-Ideen ist es mehr als hilfreich, über folgendes zu verfügen:

1. das richtige Team/die richtige Gesellschaft
2. eine inspirierende Umgebung ohne Ablenkung, gerne auf einer Insel - kann ja in der City sein, wie hier, aber ganz sicher am besten ohne unterbrechende Störungen wie Handy etc.

3. ein guter Espresso...oder zwei....
4. ein Produkt oder eine Dienstleistung, für die man seine Gehirnzellen an den Start schickt
5. einen Auftraggeber, der dafür ein Budget stellt.


Inspirationskitzler können auch Ideen sein, die einen fast überall anspringen - auch im Net. Natürlich nicht kopieren, sondern einfach mal wirken lassen. Ob und wie der Funke springt. Der für eine weitere eigene Idee. Oder der, wie man selbst als mögliche Zielgruppe positiv oder eher negativ darauf reagiert. Und das dann bei der eigenen Idee einbauen und nicht vergessen. Warum ich hier im Foodblog darauf komme? Na - jedes Foodbild ist seine Werbung für sich - entweder lässt es Ihnen das Wasser im Munde zusammenlaufen oder nicht. Das KÖNNTE es gewesen sein. Aber dann? Dann gehen Sie einkaufen oder wenigstens an den Kühlschrank. Oder clicken sich eins weiter in Shops, in welchen das eine oder andere Schmankerl an Zutaten zu bekommen ist. Gewürze, Tees, Essig, Öle, Kräuter, beispielsweise, die ich selbst getestet und verwendet habe und einer Empfehlung wert befinde. Grundsätzlich nur, wenn mich diese überzeugt haben - womit wir schon wieder bei Werbung und Marketing wären.

Was nutzt die schönste Werbung und das schönste Produkt oder Angebot, wenn es nicht praxistauglich ist. Und das ist ein weiteres Kriterium bei der Wahl von Werbemitteln und Werbeträgern. Beispiele? Zahllose in jedem rezept hier. Aber auch in manchen der Blogs, die sich nicht nur, aber auch bei Frau...äh Muttis Runde mit der Tasse wiederfinden. Eine Fundgrube, wenn ich mir ansehe, was für best(r)ickend creative und zauberhafte unalltägliche Alltags-Besonderheiten da und nicht nur bei Frau Rieger so bunt erfrischend farbig wie nebenbei beim "Tässchen" Kaffee an allen Stoff-Ecken und Borten-Enden mit Spitzenfähigkeiten entstehen. Da werden rundum die Nähmaschinen wieder angeworfen, Wunschzettel für Stickmaschinen bereits insgeheim gekritzelt und durch die Blogzeilen gewhispert und virtuelle Shops (auch dazu ein gutes Beispiel das hier) werden wie andere Stores und Geschäfte zum nicht nur virtuellen Treffpunkt der einkaufslustigen Kauf- und Tauschkraft, die buchstäblich in Bloggerrunden zirkuliert, essbare wie vernäh-, verstrick- und verstickbare Ingredienzien inklusive. Try and talk about. Empfehlungen sind die beste Werbung - wenn sie erprobt ist. Gilt übrigens mindestens in gleicher Weise bei allen Schmankerl und Schmankerlzutaten.
Unter diese Kategorie fallen auch ein paar andere Beispiele, die ich hier und da gefunden habe.

Genial finde ich die Idee mit der Flasche als Gutschein, die ich hier gefunden habe - schade, dass der Anbieter nicht auch hier in München zu finden ist. So ein Geschäft würde mich allemal anlocken, einfach weil sie mit dem eigenen Produkt und nicht mit anderem Schnickschnack überzeugen wollen. Und damit beweisen, dass sie an eben dieses glauben, weil sich wegen 200 ml allein kostenlosem Öl oder Essig auch nur eine gewisse Anzahl zu ihnen begeben wird. Ohne noch etwas anderes zu kaufen. Allein wegen des "Nehm-ich-mal-kostenlos-mit-Faktors." Letztlich überzeugt hier wie bei den bekannten Beispiel des Namens prominenter Kinder auch nicht die Tür, die es ihnen öffnet, damit jemand sich mit ihnen befasst, sondern was sie anbieten und leisten, wenn sie durch die Tür gegangen sind. Geweckt wird nur die Neugier, den Geldbeutel öffnet nur Qualität. (Bumbum- und andere Ausnahmen bestätigen nur die Regel). Gourmet Berner - die mit der Flasche als Gutschein - finde ich jedenfalls wert, sie auf der nächstmöglichen Messe hier in München zu besuchen, weil mich die Idee neugierig genug auf die Produkte gemacht hat. Schau ma' mal, ob auch die Produkte dann so überzeugen wie die Werbeidee - mehr dann zu ggb. Zeit. Und wie ist es mit Ihnen - würden Sie die Flasche füllen lassen?

Ob Sie diese Idee, den Cappu oder den Latte Macchiato auch noch und gleich doppelt - im Schaum und im Papierset unter dem Glas - werbetechnisch zu nutzen, ebenso ambivalent, tendenziell negativ sehen, wie ich? Der Gedanke mag auf den ersten Blick bestechend gewesen sein (und natürlich ist das für Coffeeshop und Reiseunternehmen nicht ohne entsprechenden Vertrag mit entsprechende Zahlungen an den Coffeeshop denkbar). Ob meinem manchmal trockenem und direktem kritischen Humor aber dann nicht die Frage an die Bedienung herausgerutscht wäre "Und wieviel teurer wird der Cappu für mich jetzt, wenn ich ihn werbefrei serviert bekommen und geniessen will?" - Man ist ja inzwischen schon gewohnt, dass man vor allem im virtuellen Raum für Werbefreiheit in bald allen Foren, etc mehr oder überhaupt zahlen muss. Und dass daraus ein Geschäft gemacht wird. Und mitnichten etwa Produkte preiswerter, wenn sie einen Werbebanner tragen. Das wird auch beim Coffeeshop eben den Preis für das Hallo-Wach-Portiönchen nicht senken.

Erheiternd und bestechend ansprechend finde ich dagegen manche dieser "Guerilla-Ideen für Friseur-Marketing". Noch bestechender und ausschlaggebend aber fände ich gerade beim Friseur das, was ich vor Ort beim Friseur bekomme. Und was ich da gestern nach 4 Jahren Friseurabstinenz erlebte, überzeugte mich nicht. Egal mit welchem Schnickelkram sie vielleicht irgendwo werben. Ich hatte sie mir allerdings auch nicht wegen etwaiger aktueller Werbung ausgesucht, sondern weil die bald satte 90cm Haarlänge einfach mal doch eine Spitzenbehandlung brauchte. [Grosse Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.... und ich wünsche mir, dass dann nicht ausgerechnet der Friseurbesuch vorher einen Schatten auf die Laune für den Anlass wirft..... ;-))) ]
Ich will gar kein teures Wässerchen (weder auf dem Haar noch im Wasserglas vor mir) und ich brauch auch gar nicht unbedingt einen Kaffee dazu (für den ich früher auch nur bei gelegentlichen längeren Lockenfabrikationsprozeduren dankbar war), keinen Massagesessel, keinen kostenlosen Haarschnitt 1x monatlich "nach Art des Hauses", wenn mir der nicht gefällt. Ich will einen Haarschnitt, der mir gefällt und für den zahle ich auch gern. Denn mir genügt kompetentes Personal, das mir keine typverfremdenden oder sonst angeblich grade "soooo chyyycen" Trends aufschwatzen (oder mich mit dem neuesten Klatsch zutratschen) will und das sein Handwerk wirklich versteht. Beim Schnitt. Und wenn ich beim Haarewaschen wie nebenbei eine wohltuende Kopfmassage kriege, bin ich eh schon Wachs (und nicht nur billiges oder überteurtes Haarwachs) in ihren Händen und reihe mich für den guten Schnitt dann auch in den Stammkunden-Fundus ein. Ich wechsle nur zwangsweise - d.h. bei Tod, Heirat oder Umzug, sei es der Friseuse oder eigener - den Friseur und das auch nur nach Jahren. In der Zeit zwischen solchen unumgänglichen Wechseln wusste meine Friseuse oder mein Friseur auf den Punkt genau, was ich wollte und definitiv nicht wollte, auch wenn wir immer mal wieder nach ihren Vorschlägen Varianten von Schnitt und Frisur hatten. Aber ich schätze den Luxus, aus einem Friseursalon zu gehen und nicht das Bedürfnis zu haben, bis zur häuslichen Brause und dem eigenen Fön die Kapuze meiner Segeljacke überzuziehen, bis ich mich wieder wie ich fühle. Wer solche Friseure hat, weiss, was ich meine. Und wem ein solcher abhanden kommt, weiss auch, wie man sich schwer auf einen neuen einstellt. Und daher scheue ich die Suche nach einem neuen dann ebenso wie die Suche nach einem neuen Gynäkologen (oder anderem Arzt) oder der Teufel das Weihwasser. Marketingexperten haben es also - zugegeben - bei mir als Zielgruppe schwer, das, was ich als Empfehlung betrachten würde für einen Friseur in die Werbung zu packen. Ich erwäge vor dem nächsten Friseurbesuch die in Betracht kommenden Läden runde 30-60 Minuten optisch zu testen - d.h. isch gugge zu..... wer wie reinkommt, wer wie rausgeht, was dazwischen Scheren und die, die damit schnibbeln so anrichten. Dabei würde ich auch einen Kaffee trinken. DER könnte auch gern mit Werbung dort serviert werden, um mich als Kundin anzufüttern ...äh..anzulocken. DAS wäre mal eine Idee, oder nicht ?


Und nun : Butter bei die Fische ! WIE suchen SIE sich ihren Friseur?


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1. als RFL
Bärige Kaffeetied
Missing You
Pelzige Langeoog-Geniesser

2. als Postkarten/Poster/Prints/Kunstdruck

Erholung in der City
Waiting for You